Christer Strömholm

in dialogue with

von Torsten Neuendorff  

'Zur Erinnerung an mich' nannte Christer Strömholm seine Ausstellung schon 1965, die war im Stockholmer Nordiska Kompaniet-Kaufhaus, auf schwedisch hieß das resultierendes Buch  Till minnet av mig själv.  In der Galerie hängt der damalige Abzug von einer Aufnahme ohne Titel, die Strömholm 1955 in Paris gemacht hat. Nicht das, was 'fotoform' wollte, der deutsche konservative ästhetisierende Nachkriegsbacklash, dem  Strömholm  manchmal zugeordnet wird. Das Bild steht mehr für 'fotografischen Existentialismus' - die Richtung zur subjetiven Widerständigkeit. Innerhalb des Dialogs, den die Ausstellung im Titel trägt, ist das die Minderheitenposition. Nur ein Jahr früher und die Ausstellung wäre Wand an Wand mit einem norwegischen Fotografen aus derselben Zeit: Kåre Kivijärvi. (tn)  Eintritt frei  Dorothée Nilsson  bis  9. Februar

 

1966 zeig ein  Film  Strömholm in der Hauptrolle des Schweden  Myglaren, der die Mittel des sozialen Aufstiegs bis zur Karikatur nutzt 

Ann-Christine Jansson  hat 2003 die Ausstellung zu Christer Strömholm in Berlin kuratiert

 

 

 

Foto: © Christer Strömholm

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